Persönlichkeiten
der Megalithforschung (wird überarbeitet)
Ewald Schuldt (1914-1987)
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1914
geboren
1953 Direktor des Museums für Ur- und Frühgeschichte
in Schwerin, das er bis 1981 führte. Schuldt gründete
und bearbeitete eine jährliche akademische Publikation (Jahrbücher
für Bodendenkmalpflege in Mecklenburg) und eine große
Beitragsfolge (Beitrag zur Ur-und Frühgeschichte der Bezirke
Rostock, Schwerin und Neubrandenburg). Beide Veröffentlichungen
widmeten sich meistens der schnellen und umfassenden Berichterstattung
von Ausgrabungen.
Er schrieb auch eine Anzahl populärer Bild-Kataloge über
verschiedene archäologische Themen, meistens im Zusammenhang
mit seinen eigenen Forschung.
1964 wurde Schuldt der Titel eines Professors verliehen.
1987 gestorben |
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Ernst
Sprockhoff (1892-1967)
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1892
in Berlin geboren
Gymnasialbesuch, Lehrerausbildung
1912-14 Lehrer im märkischen Mehlsdorf, Kr. Jüterbog
1914/18 während des Krieges Artillerist anschließend
in französischer Kriegsgefangenschaft, dort legt S. sein
Abitur ab
1920-26 neben dem Schuldienst (Berlin-Johannisthal) Studium der
Vorgeschichte, mittelalterlichen Geschichte und Geologie an den
Universitäten von Berlin (G. Kossinna) und Königsberg
(M. Ebert) enge Kontakte zum Märkischen Museum (A. Kiekebusch)
1926 Diss. ,,Die Kulturen der jüngeren Steinzeit in der Mark
Brandenburg"
1924-26 Hilfsassistent am Märkischen Museum Mitarbeit an
M. Eberts Reallexikon der Vorgeschichte
1926-28 Leitung der Provinzialstelle für Urgeschichte am
Landesmuseum Hannover (Organisation der Bodendenkmalpflege) Beginn
des Corpus der Megalithgräber
1928-1935 zunächst Direktorialassistent, später 2. Direktor
des RGZM zahlreiche Publikationen, insbesondere Materialeditionen
1930 Habilitation an der Universität Marburg (G. von Merhart)
ab 1936 a.o. Professor in Marburg
ab 1935 Direktor der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt
(Nachfolge G. Bersu)
1939/45 während des Krieges Regimentskommandeur u.a. in Norwegen
anschließend Kriegsgefangenschaft
1947-58 Ordinarius der Vor- und Frühgeschichte an der Universität
Kiel (Nachfolge G. Schwantes)
1967 gestorben
Quelle : Uni Mainz |
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Adolf
Hollnagel
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1907
geboren
einer der bedeutendsten mecklenburgischen Archäologen,
Bodendenkmalpfleger, baute beispielhaft ein Netz ehrenamtlicher
Bodendenkmalpfleger in Mecklenburg auf
1975 gestorben |
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